So schön Freeriding ist, so gefährlich ist es leider auch – Lawinengefahr ist allgegenwärtig.
Wenn du abseits der gesicherten Pisten unterwegs bist, brauchst du mindestens einen Kollegen, der dir im Notfall auch helfen kann und 4 Ausrüstungsgegenstände, sowie den geübten Umgang damit!

 

 

 

 

 

                                                                                           pic Paco

 

LVS-Gerät
 
Das „Lawinenverschüttetensuchgerät“ funktioniert wie ein Peilsender der es möglich macht, einen Verschütteten unter der Lawine ausfindig zu machen.
Der "Pieps" ist mittlerweile auf einem hohen technischen, aber vor allem bedienerfreudlichen Level angelangt! Mehrere Anbieter verkaufen seit einigen Jahren Geräte mit digitaler Richtungsanzeige, was das Suchen und Finden vermeintlich leichter macht.

Ohne regelmäßiges Suchtraining hat man aber auch damit kaum eine Chance, den Verschütteten rechtzeitig ausfindig zu machen!
 
 
 
Sonde

Sonden sind im Handel als Telekopstangen in Längen rund um 2 Meter erhältlich.
Sie sind zur genauen Ortung des Verschütteten notwendig. Liegt dieser nämlich tiefer als einige Zentimeter unter der Oberfläche, ist das Ergebnis des LVS zu ungenau!
 
 
 
Lawinenschaufel
 
Wer glaubt, einen Verschütteten mit dem Snowboard oder gar den bloßen Händen ausgraben zu können, der irrt sich gewaltig! Lawinenschnee ist meistens extrem komprimiert und nicht selten so richtig hart! Aus diesem Grund sind Schaufeln mit einem Metallblatt auch welchen aus Kunststoff vorzuziehen! Lawinenschaufeln eigenen sich übrigens auch bestens zum Bau von Powderkickern!
 
 
                                                             Stian Hagen, Pic Mathis
 
 
 
 
 
 
 
 
Rucksack
 
Sonde und Schaufel sowie andere nützliche Gegenstände wie etwa Erste-Hilfe-Sachen und eine Flasche Wasser kommen dann in einen guten Rucksack (vorzugsweise von F2, Burton oder Deeluxe)!